Schrift. Jonas. Verewigung. Kontakt. Archiv. Abonnieren.
Sein eig'ner Herr

Der Herr seiner Augen zu sein...
- Ein Wunsch,
Dem zu gereichen
Nicht leicht ist
Zu schnell wandert der Blick umher
Zum Schönen hin
Von Nöten fern
Bis dass der Augapfel gerötet
Bom Reiben in der Höhle her
Berharrt und schwer zu Boden drückt.
Die Rettung bringt da nur das Lid.
Verschlossnen Blickes klärt sich dann
- Der Nebel
Und Schließlich
schaut man dann auf das zurück
was einem vor dem Schauen blieb.

Der Herr seiner Ohren zu sein...
- Ein Traum
Der irreal
Kaum existiert
Zu leicht vernimmt es schöne Dinge
Aus der Ferne
Leise schwebend
Bis dass der Krach des Alltags stört
Durchs Tosen des alltäglich' Leben
Treibt es dem Klang nun hinterher
Bis man erschöpft die Waffens streckt
Die Finger in die Ohren steckt
- Die Stille
Am Ende
Bewirkt eine Einsicht
Wo man die Wunden leckt.

Der Herr seiner Sinne zu sein
- Ein Spuk
Der verfliegt
Greift man danach
Zu schnell verführt das warme, weiche,
Seidig glatte,
prickelnd leichte,
Bis dass die Haut sanft wie ein Tuch,
Durch Naturgewalt zerreißt,
So dass das Fleisch blank offen liegt
So suchts den Abstand
Und im kühlen Abendhauch
- Die Entspannung.
Vorbei ist's!
Und man genießt die Einsamkeit
Als eigenen entgült'gen Brauch.
4.12.06 21:45
 


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